Medizin
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HIV-Therapie mit nur einer Tablette pro Woche wirksam
Eine internationale klinische Studie, an der das Universitätsklinikum Bonn (UKB) und die Universität Bonn maßgeblich beteiligt waren, hat gezeigt, dass eine einmal wöchentlich einzunehmende orale HIV-Behandlung genauso wirksam ist wie eine der derzeit führenden täglichen Therapien. Damit eröffnet sich das Potenzial für eine neue Behandlungsoption, die die Belastung durch die lebenslange tägliche Einnahme von Tabletten verringern könnte. Die Ergebnisse, die jetzt im New England Journal of Medicine veröffentlicht und auf der Internationalen AIDS-Konferenz in Rio de Janeiro vorgestellt wurden, stammen aus der Phase-III-Studie ISLEND-1, in der eine einmal wöchentlich einzunehmende Tablette mit einer Kombination aus Islatravir und Lenacapavir bei Erwachsenen untersucht wurde, deren HIV-Infektion bereits gut unter Kontrolle war.
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