Medizin
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Niedrige Impfquoten bei Influenza und COVID-19 bei Menschen ab 60 Jahren
Die Impfquoten bei Influenza und COVID-19 bleiben in Deutschland deutlich hinter den Empfehlungen für Risikogruppen zurück [1-4]. Besonders bei Menschen ab 60 Jahren sowie bei Personen mit Grunderkrankungen besteht weiterhin erheblicher Handlungsbedarf, um schwere Krankheitsverläufe und Folgeerkrankungen besser zu verhindern [3, 5]. In der Influenzasaison 2024/25 lag die Impfquote bei Menschen ab 60 Jahren mit 34% deutlich unter dem von WHO und EU angestrebten Zielwert von 75% [1,2]. Für COVID-19 lag die Impfquote bei Menschen ab 60 Jahren laut Robert Koch-Institut zuletzt bei lediglich rund 13% [1]. Gleichzeitig verursachen beide Erkrankungen insbesondere bei älteren Menschen und Personen mit Grunderkrankungen weiterhin schwere Krankheitsverläufe, Hospitalisierungen und Folgeerkrankungen [3, 5]. Im Rahmen des Pressegesprächs „Impfprävention im Fokus" diskutierten Expert:innen aus Wissenschaft und Medizin aktuelle Herausforderungen der Impfprävention und die Rolle von Ärzt:innen bei der Verbesserung des Impfschutzes.
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