Antiviren-Gate prüft ePA-Dokumente auf Schadsoftware
Dabei geht es um die Einbindung eines Virenschutzes, der Dokumente aus der ePA innerhalb des Krankenhausnetzwerks vor der Ausführung im Krankenhausinformationssystem (KIS) auf Schadsoftware prüft (Antiviren-Gate). Hierdurch wird, neben dem auf dem Client-System bestehenden Virenschutz, eine weitere Sicherheitsebene hinzugefügt, die die Ausführung von virenbefallenen Dokumenten aus der
ePA minimiert. Ziel ist, die Lösung produktunabhängig und Open-Source aufzusetzen, so dass sie in jedem System bzw. Krankenhaus zum Einsatz kommen kann, um die Datensicherheits- und Datenschutzanforderungen von Kliniken zu erfüllen.
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Erschienen am 09.02.2023 • Die Handreichung der BÄK zu sozialen Medien soll Ärzte und Studierende für diese Kommunikationsform sensibilisieren. Mehr dazu lesen Sie hier!
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Antiviren-Gate bietet Datenschutz unabhängig vom Krankenhausinformationssystem
„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Kliniken bei der Implementierung und Einführung der ePA im Bereich Datensicherheit und
Datenschutz zu begleiten. Wir zeigen mit dem Antiviren-Gate, dass eine KIS-unabhängige Lösung möglich ist“, so Dr. Raik Kuhlisch, Lead IT-Architect der gematik GmbH.
Virenschutzprüfung kann von jedem Krankenhaus in Deutschland genutzt werden
„Wir haben gemeinsam eine Lösung entwickelt, die von jedem Krankenhaus in Deutschland übernommen und in ihre IT-Umgebung integriert werden kann. Die Virenschutzprüfung findet dadurch in einer vorgeschalteten geschützten IT-Umgebung statt und nicht erst im Krankenhausinformationssystem, dem IT-Herzstück eines Krankenhauses“, erklärt Julian Schäfer, Teamleiter Medizinische Fachsysteme & eHealth der RHÖN-KLINIKUM IT Service GmbH.