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Psoriasis | Beiträge ab Seite 2

Medizin

Individualisierte Psoriasis-Therapie mit Apremilast

Die im Rahmen der diesjährigen DDG-Tagung DERMATOLOGIE kompakt + praxisnah (KoPra) vorgestellten Daten zum oralen Phosphodiesterase 4 (PDE-4)-Hemmer Apremilast bei Psoriasis-Patient:innen zeigen, dass Apremilast sowohl die Lebensqualität als auch die Hautbefunde bei Psoriasis-Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer Erkrankung und belastenden besonderen Manifestationen verbessern (1). Selbst nach mehreren konventionellen systemischen Vortherapien profitieren Psoriasis-Patient:innen von Apremilast. Darüber hinaus zeigten Daten aus der APART-Studie eine gesteigerte Zufriedenheit bei Patient:innen, die von einer vorherigen Systemtherapie auf Apremilast umgestiegen waren (2).
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Medizin

Plaque-Psoriasis: Finale Daten der LIMMitless-Studie

Auf der 82. Jahrestagung der American Academy of Dermatology (AAD) in San Diego wurden finale Daten der Langzeitstudie LIMMitless zur langfristigen Therapie mit Risankizumab präsentiert. LIMMitless ist eine multizentrische open-label Phase-III-Studie, welche die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit einer kontinuierlichen Behandlung mit Risankizumab über 304 Wochen bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, bewertet. Die abschließenden Daten zeigen, dass eine langfristige kontinuierliche Behandlung mit Risankizumab gut vertragen wird (1). Zusätzlich bietet die Langzeittherapie eine anhaltend hohe Wirksamkeit mit dauerhaften Verbesserungen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität – unabhängig von den demografischen oder krankheitsbezogenen Ausgangswerten der Patient:innen (2).
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Medizin

ACR 2023: Real-World-Daten zu Guselkumab bei Erwachsenen mit Psoriasis-Arthritis

Auf dem Kongress des American College of Rheumatology (ACR) 2023 wurden neue Daten des CorEvitas Psoriatic Arthritis (PsA) and Spondyloarthritis Registers vorgestellt. Die Real-World-Daten ergaben, dass Patient:innen mit Therapie-resistenter aktiver PsA unter Guselkumab nach 6 Monaten von Verbesserungen hinsichtlich Schmerz, körperlicher Funktion und Fatigue berichteten (1). Darüber hinaus weist eine Post-hoc-Analyse gepoolter Daten der Studien DISCOVER-1, DISCOVER-2 und COSMOS darauf hin, dass eine Therapie mit Guselkumab mit höheren Raten klinischer Verbesserungen in einem Komposit-Endpunkt aus Patient:innen-berichtetem Schmerz, Fatigue, körperlicher Funktion, Hautproblemen und PsA-bedingter Depression im Vergleich zu Placebo im ersten Assessment der PsA 5-Thermometer-Skalen-Domänen (PsA-5T-Ds) assoziiert ist (2).
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Medizin

Plaque-Psoriasis: vollständige Beschwerdefreiheit möglich

Es liegen aktuelle Real-World-Daten zu Guselkumab bei mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis und Krankheitsausprägung im Gesicht und/oder Genitalbereich vor:  Zu Woche 28 wiesen 63,5% der Betroffenen (n=101) mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis und Krankheitsausprägung im Gesicht und/oder Genitalbereich unter Guselkumab* ein PASI 100-Ansprechen und damit vollständige Beschwerdefreiheit auf (1).Ein klares oder nahezu klares Hautbild im Gesicht und/oder Genitalbereich (sPGA-Ansprechen von 0/1 und sPGA‡-Verbesserung ≥ 2) erreichten zu Woche 28 insgesamt 93,1% der Patient:innen mit Psoriasis-Läsionen im Genitalbereich (n=204) und 90,2% mit betroffenem Gesicht (n=147) (2).
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Medizin

RA, juvenile idiopathische Arthritis, Psoriasis, psoriatische Arthritis und Morbus Crohn: Neuer Methotrexat-Autoinjektor

Seit 10 Jahren ist der metex® PEN in Europa auf dem Markt. Der weltweit erste mit Methotrexat (MTX) gefüllte Autoinjektor hat Betroffene mit rheumatoider Arthritis (RA) die subkutane Anwendung von MTX erleichtert. Rückmeldungen aus der Ärzteschaft und von Patient:innen zur Anwendung des metex® PEN haben zu Änderungen der Handhabung des PEN geführt. Das neue Modell macht die wöchentliche Behandlung für Menschen mit rheumatoider Arthritis, schwerer juveniler idiopathischer Arthritis, mittelschwerer bis schwerer Psoriasis, psoriatischer Arthritis und Morbus Crohn einfacher und effizienter.
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Psoriasis

Psoriasis: Neuer oraler Ansatz zur systemischen Therapie

Die Psoriasis imponiert nicht nur als entzündliche Erkrankung der Haut, sondern auch durch die Beteiligung einer Vielzahl weiterer Organe und Kompartimente des ganzen Körpers. So kommt die komplexe, chronisch systemische Inflammation insbesondere auch darin zum Ausdruck, dass drei Viertel aller Psoriasis-Patient:innen über mindestens eine weitere komorbide Ausprägung ihres Krankheitsbildes klagen. Dennoch geben 2 von 5 Patient:innen zu Protokoll, dass ihnen bislang systemische Behandlungen nicht angeboten wurden. Sie erhielten stattdessen allenfalls nur topische Anwendungen. Mit der Verfügbarkeit eines neuen Therapieansatzes könnte sich dieser Missstand jetzt aber grundlegend ändern. Denn die Inhibition der Tyrosinkinase 2 (TYK2) mittels Deucravacitinib ist dank ihrer oralen Applikationsform niederschwellig einsetzbar und kommt vielen Bedenken ängstlicher Patient:innen gegenüber einem Einsatz von Biologika entgegen.
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Zulassung von Bimekizumab bei Psoriasis-Arthritis und axialer Spondyloarthritis

Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Bimekizumab zur Behandlung von Erwachsenen mit aktiver Psoriasis-Arthritis (PsA) und Erwachsenen mit aktiver axialer Spondyloarthritis (axSpA), einschließlich nicht röntgenologischer axSpA (nr-axSpA) und ankylosierender Spondylitis (AS), auch bekannt als röntgenologische axSpA, erteilt. Diese Zulassungen in der Europäischen Union sind die ersten Marktzulassungen für
Bimekizumab bei PsA und axSpA weltweit und die 2. und 3. Indikation für Bimekizumab in der EU, nachdem es im August 2021 für die Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis zugelassen wurde (1).
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Plaque-Psoriasis: Langfristige Sicherheit und Wirksamkeit von Risankizumab

Während der diesjährigen Tagung der American Academy of Dermatology (AAD) 2023 in New Orleans (USA) wurden sowohl aktuelle klinische Langzeitdaten als auch Real-World-Daten zur Therapie mit Risankizumab vorgestellt. LIMMitless ist eine laufende klinische, offene Verlängerungsstudie zur Untersuchung der Langzeitwirksamkeit und Sicherheit der Risankizumab-Therapie bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, die eine vorangegangene Phase-II/III-Studie abgeschlossen haben. Die Studiendaten bestätigen die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit der Risankizumab-Therapie nun für fast 6 Jahre (304 Wochen).
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Frühzeitige Methotrexat-Therapie bei der Psoriasis-Arthritis

Im Rahmen des medac Symposiums auf der diesjährigen Fachtagung DERM in Frankenthal erläuterte Frau Dr. Katrin Richter-Bastian, wie eine frühzeitige effektive Therapie der Psoriasis-Arthritis (PsA) mit Methotrexat (MTX) eine schnelle Krankheitsprogression und irreversible Schäden an Knochen und Gelenken vermindern kann. MTX ist laut deutscher Psoriasis-Leitlinie das einzige empfohlene konventionelle System-Therapeutikum der Psoriasis-Arthritis.
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Spesolimab zur Prävention von GPP-Schüben: Klinische Studie erreicht primären und wichtigsten sekundären Endpunkt

In der EFFISAYIL 2 Studie konnte Spesolimab das Auftreten von neuen Schüben der Generalisierten Pustulösen Psoriasis (GPP) für bis zu 48 Wochen verhindern (1, 2). Die Ergebnisse bauen auf den Daten der EFFISAYIL 1 Studie auf. Diese belegt eine schnelle und anhaltende Pustel- und Hautabheilung bei erwachsenen Patient:innen mit GPP-Schüben, die mit Spesolimab behandelt wurden (3). GPP ist eine systemische Hauterkrankung, deren Verlauf schwer vorherzusehen ist. Sie unterscheidet sich sowohl im Krankheitsmechanismus als auch im Schweregrad von der Plaque-Psoriasis (4).
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Zulassungsempfehlung für Deucravacitinib zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use; CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency; EMA) hat die Zulassung des selektiven, allosterischen Tyrosinkinase 2 (TYK2)-Inhibitors Deucravacitinib zur Behandlung erwachsener Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis empfohlen. Deucravacitinib, ein 1x täglich oral einzunehmender Wirkstoff, ist der 1. seiner Klasse zur Behandlung erwachsener Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, die für eine systemische Therapie infrage kommen. Die Empfehlung des CHMP wird nun von der Europäischen Kommission (European Commission; EC) geprüft, die für die Zulassung von Arzneimitteln in der Europäischen Union (EU) zuständig ist.
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Spesolimab als 1. Therapie bei GPP-Schüben zugelassen

Die Europäische Kommission hat eine bedingte Zulassung für Spesolimab auf Grundlage der Studie EFFISAYIL-1 erteilt. Die Studie belegte, dass über die Hälfte der mit Spesolimab behandelten Patient:innen eine Woche nach Gabe einer Einzeldosis frei von Pusteln war (1, 2). Die Generalisierte Pustulöse Psoriasis (GPP) unterscheidet sich hinsichtlich der Krankheitsmechanismen als auch von der Schwere signifikant von der Psoriasis vulgaris (2,3,4). Die Entscheidung der Europäischen Kommission folgt bestehenden Zulassungen in den USA und Japan (5).
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Behandlung von Patient:innen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen interdisziplinär gestalten

Chronisch-entzündliche Erkrankungen, wie z.B. Morbus Crohn, Psoriasis oder eine Psoriasis-Arthritis, werden heute als Systemerkrankungen angesehen. Insbesondere bei Patient:innen mit komplexen chronisch-entzündlichen Erkrankungen ist daher eine interdisziplinäre Versorgung essenziell. Ohne ein solches Setting können sich die Diagnose und eine individuelle, zielgerichtete Behandlung der Betroffenen um Monate bis Jahre verzögern. Mit dem Ziel die interdisziplinäre Versorgung der Patient:innen zu verbessern, wurde mit verschiedenen Universitätskliniken 2017 die Inflammation Center Initiative (ICI) ins Leben gerufen.
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Secukinumab bei Spondyloarthritiden – Studien zeigen Hemmung der strukturellen Progression

Betroffene mit axialer Spondyloarthritis (axSpA) oder Psoriasis-Arthritis (PsA) können im fortschreitenden Krankheitsverlauf eine strukturelle Progression aufweisen, was mit einer hohen Krankheitslast verbunden ist (1-5,11-12). Um irreversible Schäden an den Gelenken und der Wirbelsäule Betroffener zu verhindern, ist es wichtig, frühzeitig und adäquat zu behandeln. Der IL-17A-Inhibitor Secukinumab bietet seit mehr als 7 Jahren eine Therapieoption bei Patient:innen mit röntgenologischer axSpA (r-axSpA) und PsA (13). Langzeitdaten der MEASURE 1-Studie zeigten, dass eine Behandlung mit Secukinumab die röntgenologische Progression in der Wirbelsäule bei r-axSpA hemmen kann (6). Neue Ergebnisse zur röntgenologischen Progression bei r-axSpA liefert die Head-to-Head (H2H)-Studie SURPASS, die erstmals beim ACR-Kongress 2022 vorgestellt wurden. Demnach lag in Woche 104 eine niedrige röntgenologische Progressionsrate ohne signifikanten Unterschied zwischen Secukinumab und Adalimumab vor (7). Bei Patient:innen mit PsA kann Secukinumab die strukturelle Progression verlangsamen, wie Daten der FUTURE 5-Studie verdeutlichen (8-10).
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